Wiedersehen in Deadwood

Deadwood 1903: Auf der Suche nach der Frau hinter der Legende Calamity Jane reist die junge Elizabeth von der Ostküste in das berühmt-berüchtigte Deadwood und kommt dort einem wohlgehüteten Geheimnis auf die Spur, das bald auch ihr eigenes Leben in Gefahr bringt.
Wer steckte hinter dem Mord an Wild Bill Hickok? Und was hat es mit dem jungen Reporter der Deadwood Times auf sich? Elizabeth stellt bald fest, dass der Wilde Westen seine eigenen Gesetze hat…

Der Roman führt zurück in die Zeit des Wilden Westens und nähert sich der historischen Person hinter Calamity Jane an.

Exklusiv als ebook und Taschenbuch auf Amazon.

 

Überarbeitete Neuauflagen: “Trommeln am Fluss” und “Brennende Ufer”

Darüber freue ich mich besonders: Am 01. Januar 2018 erscheinen “Trommeln am Fluss” und “Brennende Ufer” in komplett überarbeiteter Neuauflage sowohl als Taschenbuch als auch als Ebooks. Sie sind im Buchhandel und auf Amazon erhältlich.

Trommeln am Fluss

Nordamerika, 1755: Im Siebenjährigen Krieg kämpfen die britische und die französische Krone um ihre Vorherrschaft in Nordamerika. Besonders das fruchtbare Ohio-Tal ist das Ziel ihrer kolonialen Expansionspläne. Zwischen den Fronten der europäischen Mächte stehen die Lenapé-Indianer, die in den Kriegswirren versuchen, ihr von den Engländern vertriebenes Volk vor dem Untergang zu bewahren. Das Ohio-Tal wird ihre Zuflucht. Als die Gewalt eskaliert, werden zwei deutsche Mädchen im pennsylvanischen Grenzland von Lenapé-Indianern entführt und in die Wildnis verschleppt. Ein Abenteuer beginnt, in dem sich das Schicksal der beiden Mädchen unauflösbar mit dem des Lenapé-Volkes verbindet, an dessen Ende ihnen zwar die Flucht gelingt, die Rückkehr in ihre eigene Kultur jedoch fast unmöglich scheint.

Taschenbuch: 978-3746018041, 19,90 700 Seiten Euro B.o.D.
Ebook: Exklusiv auf Amazon, 4,99 Euro

Brennende Ufer

Nordamerika, 1759: Regina und Marianne wurden während des Siebenjährigen Krieges von ihrer Familie getrennt und erlebten den Krieg unter den Indianern des Ohio-Tals. Längst haben sie ihre ursprünglichen Familien und ihre Sprache vergessen. Ihr Schicksal ist untrennbar mit dem der Waldlandbewohner verknüpft.        Auch nach dem offiziellen Ende des Siebenjährigen Krieges gehen Gewalt und Vertreibung weiter, doch tief in den Wäldern des Nordens regt sich Widerstand.  Ottawa-Häuptling Pontiac ruft die Indianerstämme dazu auf, sich zusammenzuschließen und gegen den Untergang ihrer Kultur zu kämpfen. Seine Pläne werden beflügelt durch die Weissagungen Neolins, eines Propheten unter den Lenapé, der allen indianischen Stämmen verkündet, sie werden vom Antlitz der Erde hinweggefegt werden, wenn sie sich nicht an das Leben ihrer Vorfahren erinnern und sich von den Wegen des weißen Mannes abwenden. Gemeinsam erheben sich die Stämme und bald stehen überall entlang der Grenze die Ufer in Flammen.  Mit einem Vorwort des ehemaligen Assistant Chief des Delaware Tribe of Indians/Oklahoma Michael Pace.

Taschenbuch: 978-3746018775, 536 Seiten, 16,90 Euro, B.o.D.
Ebook: Exklusiv auf Amazon, 3,99 Euro

Manhattan – die Insel des guten Lebens. Ein Kinderbuch zum Nachdenken

Manhattan – die Insel des guten Lebens. Ein Kinderbuch zum Nachdenken

“Manhattan – Die Insel des guten Lebens” erzählt die Geschichte der Insel Manhattan, lange bevor die Europäer sie “entdeckten”. Einst war diese Insel die Heimat der Reckgawawanc, die zum Volk der Lenape gehören. Die Kinder der Lenape kannten weder eine Schule noch strenge Strafen, sie lernten alles, was sie wissen mussten, durch Erfahrung und die Menschen um sie herum. Eines Tages aber tauchen Fremde auf der Insel auf und von diesem Augenblick an ist alles anders… Mit Illustrationen von Tanya Panova.

©2017
ISBN: 9783745056372

Hardcover: 14,95 Euro
Ebook: 2,99 Euro

Jetzt als Buch und Ebook auf Amazon und im Buchhandel erhältlich.

Alle Rauhnacht wieder – ein winterlicher Thriller aus der Eifel

Alle Rauhnacht wieder

Ein winterlicher Thriller aus der Eifel.

»Die eine, die warfen sie ins Feuer. Die andere, die warfen sie ins Wasser. Und die letzten, die hat der Wolf geholt.«

12 Nächte zwischen Jahren, 12 Nächte außerhalb der Zeit, 12 Nächte, in denen die Vergangenheit zum Leben erwacht:

Der Tod ihrer Großmutter zwingt Mina zwischen Weihnachten und Neujahr dazu, in ihr Heimatdorf in der Eifel zurückzukehren. In den Rauhnächten, so sagt man, ist die Grenze zwischen der Welt der Geister und der Menschen besonders dünn. Ein namenloses Unheil lauert seit Jahrhunderten im Wald hinter dem Dorf und scheint nur darauf zu warten, erneut zuzuschlagen.
Wer ist die Tote, die in einem lange nicht mehr benutzten Gewölbekeller auf dem Grundstück gefunden wird? Welches Geheimnis hütete die Großmutter bis zu ihrem Tod? Das Tagebuch ihrer Mutter verspricht Antworten, doch bald schon stößt Mina auf die Spuren weiterer ermordeter Frauen. Als dann auch noch die Tochter ihrer ehemals besten Freundin verschwindet, ahnt Mina, dass sie sich vielleicht selbst in höchster Gefahr befindet.

Weitere Informationen unter www.salome-sigel.de

 

Wegbereiter der Kolonialisierung: Frühe Mission in Kanada und den USA

In der aktuellen Ausgabe von Amerindian Resarch befindet sich ein neuer Artikel von mir zum Thema Mission in Kanada und Nordamerika.

Als die Europäer nach Nordamerika kamen, brachten sie nicht nur ihre eigenen kulturellen Vorstellungen und wirtschaftlichen Erwartungen mit, sondern auch ihre christliche Religion.
Im 17. Jahrhundert, als sowohl in Neu-Frankreich als auch in Neu-England die ersten Missionsversuche bei den dort lebenden Indianern unternommen wurden, waren in Europa Politik und Religion untrennbar miteinander verbunden. Die Reformation des 16. Jahrhunderts hatte die mächtige Institution der Kirche gespalten und einen Konkurrenzkampf um den größeren Einfluss der katholischen bzw. protestantischen Ausrichtung ausgelöst. In diesem Kontext wurden die Indianer, auf die die Europäer bei ihren ersten Besiedelungsversuchen stießen, in dieses Weltbild eingeschlossen.

Die europäische Kolonialisierung Nordamerikas steht bis heute im Zeichen einer „Europäisierung der Welt“, Nordamerika gleichsam als ein künstlich geschaffenes „Neo-Europa“ (Franz-Joseph Post). In der Beschäftigung mit den Anfängen des europäisch-indigenen Kulturkontakts werden die indigenen Beteiligten oft einseitig als Opfer beschrieben, doch bei allem Leid, dass ihnen verursacht waren, so standen sie den erzwungenen Veränderungen doch nicht schlicht wehrlos gegenüber, sondern versuchen das Überleben ihrer Kultur zwischen den Extremen Widerstand und Anpassung an die neuen Lebensverhältnisse zu sichern.

Hier ist geht es zum PDF des Artikels

 

Neuer Artikel im AIR über die Rolle der Lenape während des French and Indian War

In der aktuellen Ausgabe von Amerindian Research findet sich ein Artikel von mir zur Rolle der Lenape Indianer während des French and Indian War.

Während des Siebenjährigen Krieges (1755-1763), der seinen Abschluss mit der Niederschlagung des Pontiac Aufstandes fand, kam den Delaware Indianern eine zentrale Rolle zu. Sowohl die französischen als auch englischen Kolonialmächte begehrten sie als Bündnispartner, sie waren es, die letztlich über Krieg und Frieden im Ohiotal entschieden. Doch die Lenape waren mehr als nur Opfer der Umstände. Sie hatten eigene Strategien und Ziele und lange Zeit stand während dieses ersten weltweit stattfindenden Krieges nicht fest, ob sie zu den Verlierern oder Gewinnern gehören würden. Die Quellenlage ist schwierig. Unsere Kenntnisse entspringen zum größten Teil den Berichten der englischen Kolonialmacht, dem Sieger dieses Konfliktes. Sieger schreiben die Geschichte, dies trifft nicht nur in diesem Zusammenhang zu. Darüber hinaus stehen uns die Berichte der Herrnhuter Missionare aus Gnadenhütten zur Verfügung und der Reisebericht des Herrnhuters Friedrich Post, der im Jahr 1758 als Friedensstifter die Dörfer der Delaware bereiste. Hinzu kommen Briefe von direkten Beobachtern wie zum Beispiel dem deutschen Einwanderer Conrad Weiser, der seine Jugend bei Mohawk-Indianern verbracht hatte und der Kolonialverwaltung von Pennsylvania als Vermittler in allen die Indianer angehenden Angelegenheiten zur Verfügung stand. Die Tagebucheinträge und Briefe Sir William Johnsons, dem ersten Superintendent of Indian Affairs, also dem direkt der britischen Krone unterstellten Indianeragent, und seines zwielichtigen Debutys George Croghan ermöglichen ebenfalls einen Blick auf die englische Indianerpolitik in der Mitte des 18. Jahrhunderts und die Kriegsziele des British Empires in diesem „ersten Weltkrieg“. Von der zeitgenössischen Sicht der Lenape und den anderen Völkern des Ohio-Tals auf diesen Konflikt wissen wir nur wenig, doch es lässt sich anhand der Quellen und Berichte ein Bild rekonstruieren, das von einem entschlossenen politischen und kriegerischen Überlebenskampf dieser Gruppen berichtet, der die Kolonialmächte England und Frankreich für einige Zeit vor sich her trieb. Diese Betitelung ergibt sich aus der Tatsache, dass in diesem Krieg vor allem die beiden Kolonialmächte Frankreich und England ihre Konflikte auf multiplen Schauplätzen austrugen, nicht nur in Europa, sondern auch in der Südsee und eben in Nordamerika, überall dort, wo sich ihre Imperien berührten.
Doch welche Rolle spielten die Indianer, allen voran die Lenape, in diesem Krieg?

Hier kann man den Artikel auszugsweise lesen.

Die Hintergründe des Penn’s Creek Massacre – mein Artikel in der aktuellen Ausgabe des AIR

In der aktuellen Ausgabe des Amerindian Research berichte ich über die historischen Begebenheiten des sogenannten “Penn’s Creek Massacre”, die die Grundlage für meine Romanreihe “Trommeln am Fluss” und “Brennende Ufer” bilden.

Das erste Mal erfuhr ich von Marie Le Roy und Barbara Leininger während eines Seminars am Ethnologischen Institut der Universität Frankfurt. Ihr Bericht fesselte mich vom ersten Augenblick an.
Die Geschichte von Marie Le Roy und Barbara gehört in das Genre der sogenannten Captivity Narratives, also die Berichte von europäischen Siedlern, die von indigenen Gruppen in Nordamerika entführt wurden und darüber später berichteten. Diese Geschichten wecken aufgrund ihrer Vielfältigkeit bereits seit zweihundert Jahren das Interesse ihrer Leser. Ungeachtet der Tatsache, dass sie Primärquellen für die Geschichte Nordamerikas sind oder ethnographische Beobachtungen enthalten, lange bevor die indigene Bevölkerung Nordamerika zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen wurde, sind sie Abenteuergeschichten. Sie erzählen von dem aufregendem Leben in der Neuen Welt, von den unbekannten Gefahren der amerikanischen Frontier, deren Aspekte bis heute eine zentrale Rolle im nordamerikanischen Traditionsbewusstsein spielen. Die Erfahrung, unfreiwillig der eigenen Kultur entrissen zu werden und sich plötzlich mitten unter den sogenannten „Wilden“ zu befinden, die sich in Sprache, Lebensweise und Weltsicht grundlegend von der eigenen Sozialisation unterscheiden, hat bis heute nichts von ihrem Schrecken und ihrer Faszination verloren.Leider bleibt der Bericht von Marie und Barbara unvollständig. Über vieles kann nur spekuliert werden, doch ihre Spuren finden sich wieder in anderen Berichten und Quellen und so lässt sich einiges jener vier Jahre, die sie bei den Lenape im Ohiotal verbringen, rekonstruieren.

Hier geht es zum Artikel…

 

“Hexen, Teufel und Propheten” – mein Artikel im AIR

“Hexen, Teufel und Propheten – Wer ist hier wer?
Indigene Hexenverfolgung bei den Lenapé in Nordamerika” – mein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Amerindian Research (AIR 04/2015)

„Seit ungefähr 30 Jahren ist in den Religionsbegriffen der Indianer eine merkliche Veränderung vorgegangen. Aus ihrer eigenen Nation standen Prediger auf, welche vorgaben, daß sie Offenbarungen gehabt, Reisen in den Himmel gethan, und mit Gott gesprochen hätten“ (Loskiel 1989:46).Diese Beobachtung notierte der Herrnhuter Missionar und spätere Bischof Georg HeinrichLoskiel 1780, als er anhand der Tagebücher und Briefe seiner Brüder, allen voran der beiden Missionare David Zeisberger und John Heckewelder, eine Geschichte der Mission in Nordamerika verfasste.Der indigeneProphetismuswurde für die Herrnhuter Missionare im Nordamerika des 18. Jahrhundert bald zu einemvertrauten Feind: Bereits in den 1760erJahren forderten die Propheten Neolin und Wangomen als erbitterte Widersacher der Herrnhuter Missioneine Abkehr von der Lebensweise und der Religion der Europäer. Das Auftreten dieser Propheten war eine Reaktion auf die Kolonisation und Missionierung der Indianer des östlichen Waldlandes seit Beginn des 18. Jahrhunderts, eine Konsequenz des oft gewaltsamen Kulturkontakts mit den Europäern und der radikalen Veränderung der traditionellen Lebensweise. Mit strengen Regeln, die das Alltagsleben der Indigenen betrafen, und neuen Ritualen versuchten die Propheten die soziale Ordnung aufrecht zu erhalten.In individuellen Träumen und Visionen, dem traditionellen Kontaktweg des indigenen Nordamerika mit der spirituellen Welt, erfuhren sie, welche Schritte notwendig waren, um ihre Völker aus der Krise zu führen: Abstinenz von Alkohol, eine Rückkehr zur präkolonialen Lebensweise, die oft auch gewaltsamen Widerstand gegen die Kolonialisten einschloss, und zudemder Kampf gegen schädliche Individuen in den eigenen Reihen: die Hexen. Um den tiefverwurzelten Glauben der Indianer an Hexerei und Schadenszauber wussten auch die Herrnhuter Missionare, deren Aufzeichnungen bis heute zu den wichtigsten ethnographischen Quellen über das indigene Nordamerika des 18. Jahrhunderts gehören.

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